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Das zweite Buch Mose (Exodus)

Einführung

Das zweite Buch Mose knüpft an die am Ende von 1. Mose berichtete Geschichte der Söhne Israels an und zeigt, wie das Volk der Israeliten aus der ägyptischen Knechtschaft errettet wird und zum besonderen Bundesvolk Gottes berufen wird. Es entstand wie 1. Mose etwa 1500 v. Chr. Der jüdische Name für dieses Buch besteht aus seinen ersten Worten: »We elleh schemoth« (»Und dies sind die Namen«). Die alten griechischen Übersetzer des AT nannten es »Exodus« (»Auszug«). Es schildert uns, wie Gott das versklavte Volk Israel unter mächtigen Zeichen und Wundern aus Ägypten herausführt, damit es in seinem Dienst stehen soll: »Laß mein Volk ziehen, daß sie mir dienen!« (4,23) könnte man als einen Leitvers dieses Buches bezeichnen. Kap. 1-15 handeln von der Errettung Israels durch Gott, Kap. 16-24 vom Zug durch die Wüste und der Gesetzgebung und Bundesschließung am Berg Sinai, und Kap. 25-40 von der Einrichtung der Stiftshütte, des Heiligtums, in dem die Israeliten dem Herrn dienen sollten. Der Auszug aus Ägypten, Mose, der Führer des Gottesvolkes, das Passahfest, das Passahlamm, die Stiftshütte, der Priesterdienst und vieles andere werden im NT als Vorbilder gedeutet: sie weisen schattenbildlich vor allem auf Jesus Christus und sein Erlösungswerk hin (vgl. u.a. Hebräerbrief; 1Kor 10,1-11; 5,6-8).

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