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Der Brief des Apostels Paulus an die Epheser

Einführung

Der Apostel Paulus hat den Epheserbrief vermutlich um 60 n. Chr. aus der Gefangenschaft in Rom geschrieben; er ist an die Gläubigen in Ephesus gerichtet, einer damals bedeutenden Welt- und Hafenstadt an der Küste Kleinasiens (vgl. Apg 19). Im ersten Teil (Kap. 1-3) enthält er grundlegende Lehre über die Ratschlüsse Gottes mit der Gemeinde, die zuvor ein Geheimnis waren, nun aber von Paulus geoffenbart wurden. Paulus zeigt den Gläubigen den Reichtum an Gnade und die Segnungen, die Gott der Vater in Christus für seine geliebten Kinder bereithält, die Stellung der Gläubigen in Christus und das Wesen der Gemeinde als Leib des Christus. Im zweiten Teil (Kap. 4-6) zeigt der Apostel, wie die Gläubigen ihre himmlische Stellung und Berufung in Christus in einem heiligen, geistlich fruchtbaren Lebenswandel verwirklichen können, sowohl als Gemeinde (4,1-16) als auch im persönlichen Leben (4,17-5,21). Die gottgewollte Beziehung zwischen Mann und Frau wird ausführlich und tiefgründig behandelt, aber auch die Beziehung zwischen Kindern und Eltern und zwischen Vorgesetzten und Untergebenen (5,22-6,9). Der Brief schließt mit der Ermahnung, den geistlichen Kampf, in den jeder Gläubige gestellt ist, recht zu führen und dabei die Waffenrüstung Gottes und besonders das Gebet zu gebrauchen (6,10-20).

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